Biologie-Lerntext für meine ehemaligen Klassen der Jahrgangsstufe 5 des Apostelgymnasiums Köln
Roland Heynkes, 22.5.2016, zuletzt bearbeitet am 30.9.2024
Gliederung
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Die Sicherheitsbelehrung |
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Grundsätzliches zum wichtigen Thema Lernen |
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Was ist Biologie? |
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Die Naturwissenschaftliche Methode |
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Die Domänen und Reiche der Lebewesen |
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Schleimpilze |
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Die Eigenschaften der Lebewesen |
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Bewegungssystem des Menschen |
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Was wir über die Luft und Atmung wissen sollten |
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Blut und Blutkreislauf |
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Der menschliche Organismus als Multiorgansystem |
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physikalische und chemische Grundlagen |
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Warum müssen wir essen? |
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Vokabeln zum Thema Ernährung und Verdauung |
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Nährstoffe des Menschen |
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Ballaststoffe |
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Warum und wie wir verdauen |
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Zucker oder Fett - Was schadet mehr? |
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Blütenpflanzen |
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Das schulinterne Curriculum der Jahrgangsstufe 5 eingeordnet in die Inhaltsfelder des Kernlehrplans |
Die Sicherheitsbelehrung ![nach oben](../Bilder/rauf.png)
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Hier findet Ihr die Sicherheitsbelehrung für Biologie-Räume.
Grundsätzliches zum wichtigen Thema Lernen ![nach oben](../Bilder/rauf.png)
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Bevor man sich mit Lerninhalten beschäftigt, sollte man wissen, wie man effektiv lernen kann. Hoffentlich nützliche Informationen dazu gibt es im Lerntext Lernen.
Was ist Biologie? ![nach oben](../Bilder/rauf.png)
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Was man über den Begriff Biologie mindestens wissen sollte, findet Ihr im ersten Kapitel des Lerntextes Biologie.
Die Naturwissenschaftliche Methode ![nach oben](../Bilder/rauf.png)
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Eine vereinfachte Darstellung der Naturwissenschaftlichen Methode des Lernens findet Ihr im Lerntext: "Wie forschen Biologen".
Die Domänen und Reiche der Lebewesen ![nach oben](../Bilder/rauf.png)
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Dieses Kapitel befindet sich jetzt im Lerntext Lebewesen.
Schleimpilze ![nach oben](../Bilder/rauf.png)
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Dieses Kapitel befindet sich jetzt im Lerntext Schleimpilze.
Die Eigenschaften der Lebewesen ![nach oben](../Bilder/rauf.png)
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Dieses Kapitel befindet sich jetzt im Lerntext Lebewesen.
Bewegungssystem des Menschen ![nach oben](../Bilder/rauf.png)
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Informationen über unser Skelett findet Ihr jetzt im Lerntext Skelett.
Informationen über unsere Muskeln und Sportverletzungen findet Ihr jetzt im Lerntext Skelettmuskeln und Gesundheit.
Was wir über die Luft und Atmung wissen sollten ![nach oben](../Bilder/rauf.png)
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Was man nach der Jahrgangsstufe 5 über Luft und Atmung wissen sollte, steht im Lerntext Atmung. Fünftklässler müssen aber nicht alles in diesem Lerntext verstehen.
Blut und Blutkreislauf ![nach oben](../Bilder/rauf.png)
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Was man nach der Jahrgangsstufe 5 über Blut und den Blutkreislauf wissen sollte, steht im Lerntext Herz und Blutkreislauf für die Jahrgangsstufen 5 oder 6. Fünftklässler müssen aber nicht alles in diesem Lerntext verstehen.
Der menschliche Organismus als Multiorgansystem ![nach oben](../Bilder/rauf.png)
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Dieses Kapitel befindet sich jetzt im Lerntext Körper.
physikalische und chemische Grundlagen ![nach oben](../Bilder/rauf.png)
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Das Thema Ernährung und generell die Biologie kann man nicht ohne physikalische und chemische Grundkenntnisse verstehen. Diese lassen sich unter anderem mit zweien meiner buchunabhängige Lerntexte selbst erarbeiten:
- Physikalische Grundlagen für das Verständnis von Chemie und Biologie
- Chemische Grundlagen für das Verständnis der Biologie
- Biomoleküle
Warum müssen wir essen? ![nach oben](../Bilder/rauf.png)
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Diese Frage beantwortet jetzt das entsprechende Kapitel im Lerntext Ernährung.
Vokabeln zum Thema Ernährung und Verdauung ![nach oben](../Bilder/rauf.png)
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Nicht nur in unserem Biologiebuch, sondern auch in der Ernährungswissenschaft werden viele nicht klar und unumstritten definierte Begriffe verwendet und viele falsche Behauptungen aufgestellt. Deshalb konzentrierten wir uns darauf, wichtige Prinzipien zu verstehen.
Beim Lesen der ersten Buchseite zum Thema Ernährung stellten wir enttäuscht fest, dass unser Buch sehr viele für die meisten Lernenden nicht wirklich verständliche Begriffe einfach ohne jede Erklärung benutzt. Zwar muss man nicht wirklich alle diese Begriffe und ihre oft unbedeutenden Unterschiede kennen. Aber wer sie benutzt, sollte sie auch erklären. Die Buchautoren haben darauf weitgehend verzichtet, aber wir suchten in kleinen Gruppen nach möglichst einfachen und logischen Erklärungen für die im Buch genannten Begriffe. Auf diese Weise trainieren wir gelegentlich die für Schule und Leben wichtigen Kompetenzen, sich Texte zu erarbeiten und Gelerntes unmissverständlich, so knapp wie möglich und so ausführlich wie nötig zu formulieren. Aufgrund zusätzlicher Erklärungen etwas ausführlicher als nötig definiere ich hier zum Vergleich die auf den drei ersten halben (für Fünftklässler gedachten!) Buchseiten verwendeten Begriffe.
- Abgabe bedeutet, dass eine Organisation, eine Sache oder ein Lebewesen etwas aus seinem Inneren, seinem Besitz oder seinem Einfluss oder einfach nach außen entlässt.
- Anspruch bedeutet im Zusammenhang mit Lebensmitteln, dass man bestimmte Qualitäten erwartet oder fordert.
- Aufnahme heißt, dass etwas von außen in etwas anderes hinein genommen wird. So kann man Mitspieler in eine Mannschaft, neue Mitglieder in einen Verein, Fotos in den Speicher eines Smartphones oder eben Nahrung in einen Organismus aufnehmen.
- Ballaststoff nennen Ärzte und Biologen die Bestandteile der Nahrung einer Tierart, die diese Tierart nicht verdauen kann. Für die meisten Menschen sind das hauptsächlich Kohlenhydrate wie Zellulose und wir nehmen sie fast nur mit pflanzlichen Nahrungsmitteln auf. Mit Hilfe bestimmter Bakterien im Dickdarm können allerdings manche Menschen ähnlich wie Schafe und Rinder auch Zellulose verdauen und daraus Energie gewinnen. Für diese Menschen ist die Zellulose kein reiner Ballaststoff. Aber auch wenn wir sie nicht verdauen können, sind Ballaststoffe wichtig für unsere Darm-Gesundheit und unser Mikrobiom.
- Eigenschaft heißt alles, womit man eine Sache oder ein Lebewesen beschreiben kann. Eigenschaften sind zum Beispiel die Farben, die Masse, die Größe, der Geschmack oder der Geruch eines Nahrungsmittels.
- Eiweiße (Proteine) sind lange, gefaltete Ketten von Aminosäuren. Sie sind besonders in Eiern, Fisch und anderem Fleisch.
- Ernährung heißt man die Aufnahme von Nahrung zu dem Zweck, den eigenen Körper mit Baustoffen und wenn nötig auch mit Energie zu versorgen.
- Essen nennt man den Vorgang der Aufnahme fester Nahrung und auch das, was man dabei isst.
- Fette bestehen aus einem Molekül Glycerin und drei daran hängenden Fettsäuren. In besonders großen Mengen sind Fette in Ölen, Butter und Wurst enthalten.
- Fructose oder Fruchtzucker heißt ein sehr süßer Zucker, von dem viele Früchte große Mengen enthalten.
- Gefühl nennt man eine Wahrnehmung, wenn die von Nerven übermittelten Informationen nicht von Augen, Ohren, Nase oder Zunge, sondern von der Haut oder aus dem Inneren des Körpers kommen. Mit einem Gefühl (Intuition, Ahnung) kann aber auch eine nicht mit Argumenten begründbare, intuitive (gefühlsmäßige) Meinung gemeint sein. Mit Gefühl (Gespür) kann auch gemeint sein, dass man nicht gefühllos auf den Gefühlen anderer Menschen herumtrampelt oder ein empfindliches Gerät nicht durch unangepasste Behandlung beschädigt. Und mit einem Gefühl (Empfindung) kann eine Stimmung wie Traurigkeit oder Freude gemeint sein.
- Genuss oder das Genießen heißt das gute Gefühl (Freude, Vergnügen, Glück), das jemand beim Genießen von etwas empfindet. Manchmal sagt man auch: "Nach dem Genuss von ...", wenn man meint, dass jemand vorher etwas gegessen hat.
- Geschmack nennt man bei Lebensmitteln einfach das, was man schmeckt.
- Gesundheit nennt man einen Zustand, in dem man von keiner Krankheit geplagt wird.
- Glucose oder Traubenzucker heißt der Zucker, den Pflanzen mit Hilfe von Licht in ihren Blättern produzieren.
- Hauptnahrungsmittel nennt man die Nahrungsmittel, von denen sich bestimmte Menschen hauptsächlich ernähren.
- Hülsenfrüchte sind eine Familie von Pflanzenarten, bei der die Früchte in Hülsen stecken. Hülsenfrüchte wie Erbsen, Bohnen, Linsen, Kichererbsen, Sojabohnen und Erdnüsse sind wichtig für die menschliche Ernährung, weil sie keine Stickstoff-Düngung benötigen und besonders viel wertvolles Eiweiß enthalten. Das macht auch die Hülsenfrüchte Klee und Lupinen zu wertvollem Tierfutter. In vielen Hülsenfrüchten reichlich enthaltene besondere Zucker können allerdings Blähungen verursachen, weil sie in den meisten Menschen erst im Dickdarm von Bakterien verdaut werden.
- Körper nennt man das, woraus eine Sache, ein Lebewesen oder ein Teil von einem Lebewesen ganz oder hauptsächlich besteht. Der Begriff Körper wird oft als ein deutsches Wort für Organismus benutzt, aber im Gegensatz zu einem Organismus oder Lebewesen muss ein Körper nicht lebensfähig sein.
- Kohlenhydrate sind Zucker und mehr oder weniger lange, verzweigte oder unverzweigte Ketten aus Zucker-Molekülen. Zucker schmecken süß, langkettige Kohlenhydrate nicht. Komplexe Kohlenhydrate sind in großen Mengen in Hülsenfrüchten enthalten.
- Lebewesen sind von ihrer Umwelt abgegrenzte, extrem kompliziert aufgebaute Systeme. Sie bestehen aus selbst hergestellten Molekülen, die man deshalb Biomoleküle nennt. Die kleinsten lebensfähigen Einheiten der Lebewesen sind sogenannte Zellen. Diese enthalten einen eigenen, bei allen Lebewesen in der selben Sprache geschriebenen (codierten), aber in jedem Lebewesen etwas anderen Bauplan (Genom). Nach dessen Rezepten (Genen) produzieren Lebewesen in ihren aktiven Lebensphasen (wenn sie lebendig sind) ihre eigenen Eiweiße (und Ribonukleinsäuren). In ihren aktiven Lebensphasen reagieren sie auch auf ihre Umgebung und tauschen mit ihr selektiv Energie und Stoffe aus, um ihre aktiven Lebensvorgänge zu ermöglichen.
- Lipide sind in Wasser schlecht lösliche Fette und fettähnliche Substanzen. Ein nicht zu den Fetten gehörendes und für die menschliche Ernährung bedeutendes Lipid ist das Cholesterin.
- Mensch nennen wir die Tierart oder ein Individuum der Säugetierart, welche die Farbe Rot sehen kann, ständig auf zwei Beinen läuft, ihre Hände extrem genau steuern kann und die Mathematik erfunden hat.
- Mineralstoff (nicht Mineralsalze und schon gar nicht Mineralien) nennt man einen lebensnotwendigen anorganischen Nährstoff, den der Organismus essen muss, weil er ihn nicht selbst herstellen kann. Weil nicht jedes Lebewesen die gleichen anorganischen Nährstoffe braucht, können diese für bestimmte Lebewesen Mineralstoffe sein und für andere nicht. Und weil es sich bei Mineralstoffen um Ionen oder anorganische, chemische Verbindungen handelt, sind sie im Gegensatz zu Vitaminen unempfindlich gegen Kochen und Sauerstoff.
- Nährstoffe eines Lebewesens nennt man die Stoffe, von denen es sich ernährt. Man unterscheidet Makronährstoffe und Mikronährstoff. Makronährstoffe werden Nährstoffe genannt, deren Moleküle sehr groß sind, also zu den Makromolekülen gehören. Manchmal werden aber auch die Nährstoffe als Makronährstoffe bezeichnet, von denen ein Lebewesen besonders große Mengen benötigt. Kohlenhydrate, Lipide und Proteine sind nach beiden Definitionen Makronährstoffe. Aber wenn man Wasser zu den Nährstoffen zählt, dann ist es nach der ersten ein Mikronährstoff und nach der zweiten Definition ein Makronährstoff. Mikronährstoff nennt man einen Nährstoff, dessen Moleküle oder Ionen sehr klein sind.
- Nahrung nennt man all das, was wir essen und trinken, um uns zu ernähren. Dazu gehören außer den Nährstoffen auch die Ballaststoffe.
- Nahrungsmittel nennt man bei Menschen das, was man bei anderen Tierarten Futter nennt. Es sind die für uns essbaren Teile von Pflanzen, Tieren und Pilzen.
- Neugier nennt man den Wunsch, etwas Neues zu erfahren.
- Obst nennt man für den Menschen roh genießbare, meist wasserhaltige Früchte von Bäumen, Sträuchern und mehrjährigen Stauden. Gemüse stammt normalerweise von einjährigen Pflanzen und besteht meistens nicht aus Früchten, sondern aus Wurzeln, Stängeln oder Blättern. Ganz eindeutig ist aber auch diese Unterscheidung nicht, denn demnach müsste der aus Blattstielen bestehende Rhabarber eigentlich ein Gemüse sein. Er wird aber traditionell als Obst bezeichnet.
- Preis nennt man das, was man für eine Ware oder Dienstleistung bezahlen muss. Preis nennt man aber auch die Belohnung der Sieger eines Wettbewerbs. Im Zusammenhang mit Nahrungsmitteln sind Preise wichtig, weil viele Menschen die Preise für Nahrungsmittel nicht bezahlen können und weil viele Bauern für die von ihnen produzierten Nahrungsmittel zu wenig Geld bekommen, während sie selbst immer höhere Preise für Saatgut, Weiden und Ackerland bezahlen müssen.
- Saccharose oder Haushaltszucker heißt ein sogenannter Zweifachzucker (Disaccharid), in dem ein Molekül Glucose mit einem Molekül Fructose verbunden ist.
- Sättigung nennt man den Zustand, wenn ein Mensch nicht noch mehr Nahrung aufnehmen, eine Flüssigkeit nicht noch mehr von einem Stoff (z.B.: Salz, Zucker oder Sauerstoff) lösen oder ganz allgemein eine Sache (oder ein Lebewesen) nicht noch mehr von einer anderen aufnehmen kann.
- Stärke ist ein langkettiges Kohlenhydrat, das nicht süß schmeckt, obwohl es aus vielen Glucose-Molekülen besteht. In Kartoffeln und Getreidekörnern sind große Mengen von Stärke enthalten.
- Stoff nennen wir in der Biologie weder Drogen noch das Material von Kleidern, sondern alles außer Licht, woraus die Welt besteht. Mit Stoff meinen wir also wie die Physiker jede Materie, aus der die Welt besteht. Wenn von bestimmten Stoffen die Rede ist, dann meinen Biologen damit wie die Chemiker bestimmte Materialien wie Luft und Wasser oder Substanzen wie Kochsalz, Sauerstoff und Eisen.
- Stoffwechsel nennen wir in der Biologie die ständige Auswechslung der Stoffe, aus denen ein Lebewesen besteht. Dies geschieht durch die Aufnahme, den Transport, die chemische Umwandlung und die Ausscheidung von Stoffen. Unzutreffend ist allerdings die Behauptung unseres Biologiebuches, alle Lebewesen nähmen Stoffee aus ihrer Umgebung auf, wandelten sie im Körper um und gäben Stoffe an ihre Umgebung ab. Denn eingefrorene kanadische Waldfrösche und Embryonen sowie eingetrocknete Bärtierchen tun das nicht und sind dennoch selbstverständlich Lebewesen.
- Stoffwechselvorgang nennt man jedes einzelne kleine Schrittchen und jede einzelne chemische Reaktion des Stoffwechsels. Falsch und irreführend ist daher die Aussage unsere Biologiebuches, die Atmung oder die Ernährung seien Stoffwechselvorgänge.
- Tätigkeit nennt man körperliche und geistige Aktivitäten, wobei es normalerweise um regelmäßig ausgeübte berufliche oder ehrenamtliche (freiwillig-kostenlos helfende) Aktivitäten geht.
- Trinken nennt man den Vorgang der Aufnahme flüssiger Nahrung und in Gesprächen mit kleinen Kindern manchmal auch das, was man dabei trinkt.
- Umgebung heißt der Teil der Umwelt, die ein Lebewesen in nicht zu großer Entfernung umgibt. Umwelt ist alles außerhalb eines Lebewesens.
- Umwandlung bedeutet, dass man etwas in etwas anderes verwandelt, so wie wir in unseren Körpern tierische und pflanzliche Eiweiße und Fette in menschliche Eiweiße und Fette umwandeln.
- Verarbeitung bedeutet im Zusammenhang mit Lebensmitteln, dass natürliche Nahrungsmittel mit Wärme oder Druck behandelt, mit Salz, Gewürzen, Geschmacksverstärkern und/oder Konservierungsstoffen angereichert oder sogar schon zu (fast) fertigen Mahlzeiten wie Würsten, Pizzen oder Kuchen verarbeitet werden.
- Verfügbarkeit bedeutet, dass man etwas haben bzw. kaufen kann.
- Verträglichkeit bedeutet im Zusammenhang mit Nahrungsmitteln, dass man sie ohne schädliche Nebenwirkungen essen kann.
- Vielfalt ist ein anderes Wort für Unterschiedlichkeit und bedeutet im Zusammenhang mit Nahrungsmitteln, dass man eine möglichst große Anzahl unterschiedlicher Nahrungsmittel zu sich nehmen sollte, um sich nicht einseitig zu ernähren.
- Vitamin nennt man eine organisch-chemische Verbindung, die ein Organismus nicht für seine Energie-Versorgung, sondern für andere lebenswichtige Funktionen benötigt und gar nicht oder zumindest nicht in ausreichender Menge selbst herstellen kann. Was für uns Menschen ein Vitamin ist, muss daher für andere Spezies nicht auch ein Vitamin sein. Weil Vitamine im Gegensatz zu Mineralstoffen organisch-chemische Verbindungen sind, müssen viele von ihnen vor Licht, Hitze oder Sauerstoff geschützt werden.
- Wahrnehmung ist die Übersetzung eines Reizes oder mehrerer Reize in einen Eindruck von der Welt durch ein Lebewesen.
- Wohlbefinden heißt der Zustand, wenn sich ein Lebewesen wohl fühlt.
Nährstoffe des Menschen ![nach oben](../Bilder/rauf.png)
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Die Nährstoffe des Menschen nennt und erklärt jetzt das erste Kapitel im Lerntext Nahrung.
Ballaststoffe ![nach oben](../Bilder/rauf.png)
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Die Bedeutung der sogenannten Ballaststoffe des Menschen erklärt jetzt das das entsprechende Kapitel im Lerntext Nahrung.
Warum und wie wir verdauen ![nach oben](../Bilder/rauf.png)
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Was wir zum Thema Verdauung gemacht haben, lässt sich in den Lerntexten Verdauung und Ernährung in folgenden Kapiteln nachlesen:
Zucker oder Fett - Was schadet mehr? ![nach oben](../Bilder/rauf.png)
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Diese Frage beantwortet jetzt das entsprechende Kapitel im Lerntext Ernährung.
Blütenpflanzen ![nach oben](../Bilder/rauf.png)
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Was wir im Unterricht über die Blütenpflanzen lernen, findet Ihr im Lerntext Pflanzen.
Das schulinterne Curriculum der Jahrgangsstufe 5 eingeordnet in die Inhaltsfelder des Kernlehrplans ![nach oben](../Bilder/rauf.png)
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Inhaltsfelder und ihre inhaltlichen Schwerpunkte laut Kernlehrplan links sowie fachliche Kontexte laut schulinternem Curriculum rechts |
Inhaltsfelder | fachliche Kontexte |
Inhaltsfelder heißen die obligatorisch zu erwerbenden fachlichen Kompetenzen. Unter jedem fett gedruckten Inhaltsfeld stehen in normaler Schrift die ebenfalls verbindlichen inhaltichen Schwerpunkte. |
Die vom Kernlehrplan nur vorgeschlagenen "fachlichen Kontexte" entnehme ich den von der Fachkonferenz beschlossenen konzeptbezogenen Kompetenzen. |
Einführung in die Biologie |
Was ist Biologie? |
Biologie-Unterricht muss selbstverständlich zunächst sich selbst erklären. Weil dieses Themenfeld im Kernlehrplan fehlt, wurde es von der Fachkonferenz zusätzlich festgeschrieben.
Ich ergänze es noch um die Einteilung der Lebewesen.
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- Biologie als Naturwissenschaft, die sich mit Lebewesen beschäftigt
- Abgrenzung der Biologie von den Naturwissenschaften Chemie und Physik
- Was zeichnet Lebewesen aus?
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Bau und Leistungen des menschlichen Körpers |
Gesundheitsbewusstes Leben |
Bewegungssystem |
- Aufbau und Funktionen des menschlichen Skeletts
- Vergleich des menschlichen mit dem Skelett eines anderen Wirbeltieres
- Bewegung - Teamarbeit für den ganzen Körper
- Aktiv werden für ein gesundheitsbewusstes Leben
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Atmung und Blutkreislauf |
- Blutkreislauf und Atmung des Menschen sowie deren Bedeutung für den Nährstoff-, Gas- und Wärmetransport durch den Körper
- Organe und Organsysteme als Bestandteile des Organismus und ihr Zusammenwirken
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Ernährung und Verdauung |
- die Bedeutung von Makronährstoffen (Proteinen, Kohlenhydraten und Lipiden) und Mikronährstoffen (Mineralstoffen und Vitaminen), aber auch von Wasser und Ballaststoffen für eine ausgewogene Ernährung
- Bau- und Betriebsstoffe
- Organe und Organsysteme als Bestandteile des Organismus
- Organsystem Verdauung
- Weg der Nahrung bei der Verdauung
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Suchtprophylaxe |
Auswirkungen von Nikotin und Alkohol auf den menschlichen Organismus |
Vielfalt von Lebewesen |
Pflanzen und Tiere in verschiedenen Lebensräumen |
Bauplan der Blütenpflanzen |
- Bestimmung in unserer Nachbarschaft häufig vorkommender heimischer Arten von Blütenpflanzen mit Hilfe geeigneter Bestimmungsliteratur (ggf. Herbar)
- Grundorgane der Blütenpflanzen und ihre wesentlichen Funktionen
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Fortpflanzung, Entwicklung und Verbreitung bei Samenpflanzen |
- Entwicklung von Pflanzen
- Formen geschlechtlicher und ungeschlechtlicher Fortpflanzung der Pflanzen
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Angepasstheit von Tieren an verschiedene Lebensräume (Aspekte Ernährung und Fortbewegung) |
Angepasstheit einzelner Tier- und Pflanzenarten an ihre spezifischen Lebensräume |
Unterscheidung zwischen Wirbeltieren und Wirbellosen |
Unterscheidung zwischen Wirbeltieren und Wirbellosen |
Nutzpflanzen und Nutztiere |
Veränderungen von Wild- zu Nutzformen an einem
Beispiel |
Biotop- und Artenschutz |
- Was lebt in meiner Nachbarschaft?
- Veränderungen von Lebensräumen durch Menschen und die Konsequenzen für einzelne Arten
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buchunabhängige Lerntexte
Lernmodule
meine Biologieseite
Kommentare und Kritik von Fachleuten, Lernenden und deren Eltern sind jederzeit willkommen.
Roland Heynkes, CC BY-SA-3.0 DE