NR ZEII
AU Rapp,J.
TI Tierschutzgerechtes Betäuben bzw. Töten von Süßwasserfischen vor dem Schlachten ohne Beeinträchtigung der Qualität des Lebensmittels
QU Amtstierärztlicher Dienst und Lebensmittelkontrolle 1996; 3(III): 217-223
PT article
AB Ein mit gleichgerichtetem Wechselstrom betriebenes Gerät mit Behältnis der Firma Pfister Electronic, Balingen, eignet sich sowohl zum Betäuben und Töten von Salmoniden und Cypriniden als auch zum Betäuben von Aalen in Wasser. Wichtig ist, dass das verwendete Wasser eine Leitfähigkeit von 600 bis 1000 Mikrosiemens/cm aufweist. In diesem Bereich, der weitgehend der Leitfähigkeit des Fischkörpers entsprehcen muss, treten am Schlachtkörper keine Verletzungen und Muskelblutungen auf. Die Qualität des Lebensmittels wird durch diese Betäubungsmethode nicht beeinträchtigt. Bei Aalen eignet sich auch Wechselstrom mit Niederspannung zur Ruhigstellung vor Beendigung der Tötung in wässriger Ammoniaklösung (7000 ppm). Diese neurotoxische Substanz hat gleichzeitig entschleimende Wirkung. Es gibt heute keinen Grund mehr, Süßwasserfische vor dem Schlachten ersticken zu lassen. Auch größere Mengen können elektrisch betäubt werden.
SP deutsch
Autorenindex - authors index
Startseite Betäubung - home page Stunning
Copyright Ingrid Schütt-Abraham