NR ZCWZ
AU Buchholtz,C.
TI Motivation als Regulationsinstanz für Verhalten und Befindlichkeit - Kriterien für Erheblichkeit von Leiden
QU Tierärztliche Umschau 1996; 51: 142-146
PT journal article
AB Weitreichende Leidenszustände bei Tieren können durch Analysen des Gesamtverhaltens eines Individuums gekennzeichnet werden. Grundlage hierfür bildet das Handlungsbereitschafts- oder Motivationskonzept. Werden die Möglichkeiten der Anpassung an Haltungsbedingungen überfordert, führt dieses zu einem Zusammenbruch der zentralnervösen Verhaltensorganisation. Nach dem Homöostase-Prinzip gelingt es dem Organismus nicht mehr, einen Gleichgewichtszustand zu erreichen. Zu den hieraus resultierenden Verhaltensstörungen gehören: Auflösung des Bigeminus, pathologische Stereotypien, Ausfall bzw. starke Reduktion des Komfortverhaltens, Ausfall des Explorationsverhaltens, Ausfall des Spielverhaltens sowie Depressionen und Akinese. Das jeweils auftrende individualspezifische Krankheitsbild kann eines oder mehrere Symptome umfassen. Mit den genannten abnormen Verhaltensänderungen, die in der Regel mit sozialen Kommunikationsstörungen verbunden sind, gehen erhebliche Leiden einher.
AD Prof. Dr. Christiane Buchholtz, Fachbereich Biologie der Philipps-Universität Zoologie, K.v.Frisch-Str., 35032 Marburg
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