NR ZCMO
AU Troeger,K.; Woltersdorf,W.
TI Optimierte Elektrobetäubungsverfahren für Schlachtschweine
QU Mitteilungsblatt BAFF Kulmbach 1988; 100: 7909-7917
PT journal article
AB Die anfangs erhobenen Forderungen an eine optimale Elektrobetäubung wurden somit von den im Rahmen dieser Untersuchung geprüften Verfahren am ehesten mit folgenden Parametern erreicht: Konstanter Betäubungsstrom von 1,50 Ampere, Betäubungszeit 10 Sekunden (Schweine nass, Zangenansatz beidseitig Ohrgrund, evtl. Umsetzen Stirn-Unterkiefer, vollständiger Elektroden-Hautkontakt). Zum Erreichen einer vergleichbaren Betäubungswirkung sind bei konventionellen Verfahren Spannungen von mindestens 350 V erforderlich, was aber ein Vielfaches an elektrischer Energie im Vergleich zum Konstantstromverfahren mit 1,5 A bedeutet. Derartige Konstantstromgeräte sind derzeit wegen des Überschreitens der maximal zulässigen 250 V Betäubungsspannung nicht zugelassen. Alle derzeit zugelassenen manuell zu bedienenden Elektrobetäubungsgeräte werden jedoch weder den Anforderungen des Tierschutzes noch dem Bestreben nach bestmöglichster Schlachtkörper- und Fleischqualität gerecht.
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