NR ZCLD

AU Schneider,K.-H.; Pingel,H.; Dzialek,P.

TI Zu einigen Problemen der Betäubung von Schlachtgeflügel unter besonderer Berücksichtigung der Schlachtkörper- und Fleischbeschaffenheit

QU Tierzucht 1985; 39: 411-413

PT journal article

AB Die Betäubung des Schlachtgeflügels muss sowohl den Erfordernissen des Tierschutzes als auch wirtschaftlichen Gesichtspunkten Rechnung tragen. Als Betäubungsmethode hat sich international die elektrische Ganzkörperdurchströmung mit Nasskontakt durchgesetzt. Sie gewährleistet bei Broilern im Bereich von 75 bis 90 V, bei Enten im Bereich von 85 bis 100 V und bei Gänsen im Bereich von 100 bis 115 V die erforderliche Schmerzausschaltung und Immobilität. Höhere Dosen wirken letal. Nicht oder unzureichend betäubte Tiere weisen eine eingeschränkte Rupfbarkeit und in grossem Umfang Schlachtschäden auf, so dass es zu starken Erlösminderungen kommt. Zu hohe Betäubungsspannungen hemmen die Ausblutung und begünstigen in Verbindung mit hohen Brühtemperaturen das Entstehen von PSE-Fleisch. Unter Beachtung dieser Gesichtspunkte werden folgende Betäubungsspannungen empfohlen: für Broiler 60 bis 75 V, für Enten 85 bis 100 V und für Gänse 100 bis 115 V.

SP deutsch

Autorenindex - authors index
Startseite Betäubung - home page Stunning

Copyright Ingrid Schütt-Abraham