NR ZCFI

AU Loeliger,H.C.; Torges,H.-G.

TI Tierschutzgerechter Transport beim Geflügel. I. Umfang und Durchführung der Transporte

QU SVZ Deutsche Schlacht- und Viehhofzeitung 1977; 77: 60-65

PT journal article

AB Tagung der Fachgruppe "Tierschutzrecht" der DVG am 26.11. 1976 in Hannover. Die Hauptbelastungen des Transportes ergeben sich aus der Transportdauer und der Witterung, wobei sich die Standzeiten der in ihren Kisten und Containern eingesperrten Hühner und Puten als besonders kritische Phasen erweisen. Als Beurteilungsmaßstab fuer einen tierschutzgerechten Transport ließe sich die Zahl der aus einem Transport anfallenden toten Tiere heranziehen. Nach den bisher vorliegenden Ermittlungen könnte eine Verlustquote von 0,25% für Jungmastgeflügel und 0,5% für Legehennen ohne besonderen Ursachennachweis toleriert werden. Für Putentransporte ließe sich gegenwärtig ein durchschnittlicher Verlustanteil von 0,5% pro Einzeltransport vertreten. Für eine analoge Verlustquoten-Begrenzung beim Küken- und Junghennentransport liegen keine genauen Unterlagen vor. Es wäre u. E. zu überlegen, ob unter Zugrundelegung vergleichbarer Zahlen, wie sie für die Schlachtgeflügeltransporte hier diskutiert werden, auch für Junghennen- und Kükentransporte derartige Richtlinien gelten sollten.

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