NR ZCCS

AU Howard,J.

TI Untersuchungen über Betäubungsmethoden des Mastschweines, im besonderen ihre Auswirkungen auf die Schlachtblutungen

QU Vet. med. Dissertation Universität Bern 1984

PT Dissertation

AB Es wurde das Auftreten von Schlachtblutungen beim Mastschwein nach verschiedenen Betäubungsmethoden untersucht. Zur möglichst objektiven Erfassung der Schlachtblutungen diente ein spezielles Untersuchungsschema. Nach der elektrischen Betäubung wurden mehr und größere Blutungen gefunden als nach der Kohlendioxid- oder nach der Bolzenschussbetäubung. Diese Blutungen haben wirtschaftlich und fleischhygienisch nachteilige Folgen. Bei den heute üblichen elektrischen Betäubungsmethoden werden die Elektroden in der Regel am Kopf angesetzt. In diesem Fall schliessen sich die Stromkreise durch das Gehirn, aber auch über den Tierkörper. Das exakte Anlegen der Elektroden am Kopf des Schweines ist bei keiner Methode in jedem Fall gewährleistet. Der elektrische Strom kann zu thermischen Schäden führen. In erster Linie werden Verbrennungen und Verkohlungen beobachtet. Beim Stromdurchfluss ist der Stromweg entscheidend für die Folgen auf den Organismus. Der Grad der Schädigung durch thermische Wirkungen ist abhängig von der entstandenen Temperatur im betroffenen Organ oder Gewebe und von der Dauer der Temperatureinwirkung. Die entstehende Wärme bei Stromdurchfluss ist entsprechend dem Ohmschen Gesetz abhängig von der Stromstärke, vom Widerstand und von der Einwirkungszeit des Stromes. Der durch den elektrischen Strom ausgelöste epileptische Anfall ist von starken Muskelkrämpfen begleitet, welche das Auftreten der Schlachtblutungen begünstigen.

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