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AU Hofer,G.

TI Physiologische und anwendungsanalytische Untersuchungen zur okzipitalen und zur frontalen Bolzenschussbetäubung beim Schlachtkalb

QU Vet. med. Dissertation Universität Bern 1985

PT Dissertation

AB Ein Vergleich der klinischen Symptomatik nach frontaler und nach okzipitaler Betäubung zeigte, dass Unterschiede nicht alleine auf die genaue Position und Richtung des Bolzens im Gehirn zurückgefuehrt werden können. Zudem erwiesen sich einige klinische Symptome (Krämpfe, Reaktionen auf Schmerzreize, Gliedmassenreflexe) als unbrauchbar zur Beurteilung der Betäubung. Die andern geprüften Symptome (Augenreflexe, motorische Ausfälle, Bulbusbewegungen und -rotationen, Atmungstätigkeit) liefern nur in ihrem Gesamtbild eine mögliche Aussage über den Betäubungszustand. Voraussetzungen für eine tierschutzgerechte Betäubung unter Praxisbedingungen: Einhaltung eines ständig konstanten Ansetzpunktes und Winkels des Schussapperates; nicht zu hohe Schlachtfrequenzen, um einen sorgfältigen Zielvorgang zu ermöglichen; genügend Personal; angemessener Füllungsgrad und das Vermeiden glatter Bodenanstriche der Betäubungsbuchten; Verwendung von zuverlässig funktionierenden Schussapparaten und von Munition mit genügend hoher und konstanter Treibkraft; fachkundige Ausbildung und Überwachung der Betäuber.

SP deutsch

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