NR ZCBU
AU Hilburg,W.
TI Kritische Betrachtungen zur Durchführung der elektrischen Betäubung des Schlachtgeflügels vor dem Schlachtvorgang
QU Deutsche Tierärztliche Wochenschrift 1976; 83: 409-411
PT journal article
AB Die Wirkungsweise der Anwendung elektrischen Stromes zur Betäubung von Schlachttieren wird eingehend dargestellt. Hierbei sind Stromart, Stromstärke, Spannung und Stromdichte sowie die Stromeintritts- und -austrittsstelle am Körper der Schlachttiere bestimmend. Der Betäubungseffekt muss im Hinblick auf den Schlachtvorgang kurzfristig sein, ohne Muskelverkrampfungen und Herzstillstand hervorzurufen. Grundsätzlich ist Gleichstrom anzuwenden, der zur Intensivierung des Betäubungsvorganges mit Unterbrechungen zuzuleiten ist. Die jeweils zu fordernde Spannung zur Betäubung bei den einzelnen Geflügelarten wird angegeben. Die den veralteten Einrichtungen zur Durchführung elektrischer Betäubung anhaftenden Mängel werden dargestellt, wobei bedienungstechnische Unzulänglichkeiten und Fehler bei der Wartung der Anlagen beschrieben werden. Einrichtungen, deren Wirkungsweise auf dem "Wasserbad-Prinzip" beruht, stellen Verbesserungen dar. Die Vorzüge der CO2-Methode gegenüber der Anwendung intermittierender Elektroschocks werden hervorgehoben und als optimales, in der Praxis leicht anwendbares Verfahren bezeichnet.
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