NR ZBZH

AU Grätz,H.

TI Schlachttier- und Fleischuntersuchung. Die horizontale Entblutung der Schweine

QU Rundschau Fleischhygiene Lebensmittelüberwachung 1989; 41: 179-182

PT journal article

AB Nach den bisherigen Erfahrungen mit der Entblutung der Schweine im Liegen nach elektrischer Betäubung sind die Gelenkkapselrisse, flächenhafte und petechiale Blutungen und Gewebszerreissungen in der Hinterhandmuskulatur nahezu bedeutungslos geworden. Voraussetzung sind die von WOLTERSDORF und TROEGER 1986 geforderten Bedingungen des kontinuierlichen Zutriebs der Tiere über kurze Treibgänge und eine kurze Fixierung vor der Betäubung in einer Betäubungsfalle oder Restrainer. Wird hierbei der Stress nicht minimiert, so ist eine Verbesserung der Fleischqualität nur sehr bedingt zu erzielen. Ansonsten ist die Verminderung der Zeitspanne zwischen Betäubung und Entblutungsstich, die bei 5 bis 6 Sekunden liegt (20), von entscheidender Bedeutung. Diese Erkenntnis wurde in Dänemark, wie oben ausgeführt, bereits im Jahre 1956 gewonnen (2).

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