NR ZBYI

AU Fricker,C.

TI Die elektrische Betäubung von Hühnern vor dem Schlachten mit Wechselstrom von 50 Hz

QU Vet. med. Dissertation Universität Zürich 1974

PT Dissertation

AB Die elektrische Betäubung beruht auf einem induzierten epileptiformen Anfall. Beim Huhn ist für einen solchen Anfall die Stromstärke von 350 - 400 mA bei einer Reizdauer von 1 Sekunde notwendig. Bei der heute in den Geflügelschlachtereien ausgeführten elektrischen Betäubung wird der ganze Tierkörper bei konstanter Spannung in den Stromkreis eingeschlossen. Die Stromstärke von 100 mA bildet jedoch bei der Ganzkörperdurchströmung bereits eine latente Gefahr für das Auftreten von Kammerflimmern. Diese Methode muss daher sowohl aus tierschützerischen wie auch aus fleischhygienischen Überlegungen als ungeeignet betrachtet werden. Schädeldurchströmung mit 350 - 400 mA und der Reizdauer von 1 Sekunde führt zu einem epileptiformen Anfall, ohne dass dabei Herztod auftritt. Mit Hilfe von konstanter Stromstärke wird der Reizerfolg trotz der individuell variablen Impedanz gesichert

SP deutsch

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