NR ZBJH

AU Schütt-Abraham,I.

TI [Aspects of the stunning of slaughter animals]

OT Aspekte der Schlachttierbetäubung

QU Bundesgesundheitsblatt 1992 35(8): 394-397

PT journal article

AB Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass jedes Betäubungsverfahren Vor- und Nachteile hat. Bislang gibt es keins, das sämtlichen Forderungen des Tierschutzes, der Arbeitssicherheit und der Fleischhygiene restlos genügt. Die Auswahl des Betäubungsverfahrens richtet sich daher im wesentlichen nach seinen Anschaffungs- und Unterhaltskosten, der zu erreichenden Stundenkapazität an zu schlachtenden Tieren, dem vorhandenen Platzangebot, dem erforderlichen Automatisierungsgrad und nicht zuletzt den Besonderheiten der jeweiligen Schlachttierspezies. Während Defizite eines Betäubungsverfahrens auf fleischhygienischer Seite durch Optimierung des Verfahrens unter Einbeziehen seines Umfeldes minimiert und Defizite hinsichtlich des Arbeitsschutzes durch sicherheitstechnische Konstruktionsverbesserungen überwunden werden können, sind Defizite hinsichtlich der Tierschutzanforderungen jedoch kaum oder gar nicht auszugleichen. Mindestanforderungen für eine tierschutzgerechte Betäubung sind daher in jedem Fall einzuhalten.

AD Institut für Veterinärmedizin (Robert von Ostertag-Institut) des Bundesgesundheitsamtes, Thielallee 88-92, D-1000 Berlin 33

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